Öl gehört in die Pfanne, klar, aber je besser die Pfanne, desto weniger Fett braucht man, sag ich immer. Also Öl, und dann wieder jeder wie er mag. Ich mag, wenn das "Innenleben" des Pfannkuchen herzhaft alleine anbrutzelt. Also erstmal Champignons, Paprika, Schinken und Co. in die Pfanne und dann auf mittlerer Hitze bisschen anbraten. Siehe zweites Bild! Variante: das Innenleben in den Teig geben und alles gemeinsam in die Pfanne - ebenfalls auf mittlerer Hitze braten, auch lecker...
Dann langsam den Teig drüber, nicht zu viel, so eine halbe bis dreiviertel Kelle. So, das Gemüse, Schinken und Co. bedeckt sind. Aber die Pfanne nicht zum überlaufen bringen bitte.
Auf einer Seite anbraten, bis alles schön goldbraun ist - und dann nur einmal wenden, zweite Seite bruzeln, fertig ist der Pfannkuchen herzhaft. Ratzfatz gehen sie, schnelle, einfache Rezepte...
Geil daran ist, das man das echt mit allem machen kann was der Kühlschrank hergibt oder was weg muss bzw. sollte, denn der Pfannkuchen herzhaft ist gnädig und geduldig. Von Broccoli über rohen Schinken, von Mais bis Mettwurst oder Salami.
Und sollte man mal zuviel von dem Innenleben machen, auch kein Ding, Folie drüber, ab in den Kühlschrank und am nächsten Morgen zum Frühstück ins Rührei - kein Pfannkuchen herzhaft, aber Rührei bäuerlich und auch lecker.
Es geht alles und ich hoffe, es gefällt euch, das wir hier ein bisschen "Werbung" für die frei nach Schnauze Küche machen.
Guten Hunger wünscht
Bauer Erwin |